Arnold Böcklin war der Sohn eines reichen Kaufmanns. Er studierte von 1845 bis 1847 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Johann Wilhelm Schirmer und Rudolf Wiegmann. 1847 machte er mit Rudolf Koller eine Studienreisen nach Belgien, wo ihn die Werke von Peter Paul Rubens stark beeinflussten. Weitere Reisen machte er in die Schweiz und in die Niederlande. 1848 ging Böcklin nach Paris und machte Studien im Louvre. Es folgte eine Tätigkeit bei Johann Gottfried Steffan. Bis 1850 arbeitete Arnold Böcklin in Basel, wo er seine ersten typischen Landschaftsbilder malte.

Von 1850 bis 1857 arbeitete Böcklin in Rom, wo er sich mit vielen Alten Meistern befasste. Während seines dortigen Aufenthaltes stand er unter sehr starkem Einfluss von Gaspard Dughet und Franz Dreher. 1853 heiratete Arnold Böcklin Angela Pascucci, die Modell vieler seiner Gemälde war und zog 1857 nach Basel um.

1858 erhielt er vom hannoverschen Konsul in Palermo Karl Wedekind den Auftrag, in dessen Villa in Hannover den Speisesaal zu malen. Durch das Bild Pan im Schilf wurde er im März 1859 weithin berühmt. Von 1860 bis 1862 lehrte er als Professor an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule in Weimar. Die Jagd der Diana war 1862 seine erstes grosses Gemälde als Auftragsarbeit.

Im selben Jahr zurückgekehrt nach Italien besuchte Arnold Böcklin Neapel. In dieser Zeit arbeitete er seinen unverkennbaren Stil mit den deutlichen Konturen und der intensiven Leuchtkraft seiner Farben, durch die er in seinen Gemälden eine Welt von mythologischen Fabelwesen veranschaulichte. 1871 bis 1874 war er in München, wo er 1872 das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod malte. Von 1874 bis 1885 wohnte er in Florenz, wo auch seine berühmten fünf Fassungen der Toteninsel entstanden.

1885 bis 1892 lebte er in Hottingen, wo Böcklin sich an der heutigen Böcklinstrasse vom Zürcher Architekturprofessor Georg Lasius ein Ateliergebäude errichten liess. Nach einem Schlaganfall 1892 zog Böcklin nach Florenz und bezog später sein Anwesen in Fiesole. Dort starb er und wurde am 18. Januar 1901 auf dem protestantischen Friedhof Camposanto degli Allori bei Florenz begraben.

Zu seinen bedeutenden Werken zählen das Selbstbildnis mit fiedelndem Tod und die fünf Variationen der Toteninsel. Berühmt wurde der Name Böcklin auch durch die nach ihm benannte Schriftart im Jugendstil.

Gemälde von Arnold Böcklin:

Arnold Böcklin Toteninsel
Arnold Böcklin: Toteninsel

Arnold Böcklin Odysseus und Kalypso
Arnold Böcklin: Odysseus und Kalypso

Arnold Böcklin Kentaurenkampf
Arnold Böcklin: Kentaurenkampf

Arnold Böcklin Insel der Toten
Arnold Böcklin: Insel der Toten

Arnold Böcklin Das Spiel der Najaden
Arnold Böcklin: Das Spiel der Najaden

Arnold Böcklin Der Krieg
Arnold Böcklin: Der Krieg

Arnold Böcklin Heiliger Hain
Arnold Böcklin: Heiliger Hain

Aulistung von Werken von Arnold Böcklin:

- Kentaurenkampf
- Villa am Meer
- Spiel der Wellen
- Toteninsel
- Spiel der Najaden
- Der Einsiedler
- Die Pest